Alaska
* 12.08.2009
Alaska habe ich mir aus unserem A-Wurf behalten und es ist unheimlich spannend einen Hund
vom ersten Tag im Leben an zu beobachten und so rasant wachsen und groß werden zu sehen. Sie kam als Nummer 5 um 0:22 Uhr (und damit eigentlich am 13.8.)
zur Welt und ich habe mich, als die Welpen etwa dreieinhalb Wochen alt waren, für sie entschieden.
Alaska ist ein unheimliches Energiebündel - schon als sie wenige Monate alt war, fiel auf, daß sie stets viel Weite
im Feld braucht und
für das Alter einen sehr großen Radius hat und sie kann wirklich in atemberaubendem Tempo über die Felder rasen.
Sie ist im Vergleich
zu ihrer Mutter sehr klein, hat nur 60cm Schulterhöhe, mein wilder Feger - daß so ein kleiner Hund ein solches Tempo laufen kann, ist fast unglaublich.
Sie ist bestimmt die Schnellste
in unserem Rudel und hat eine extrem gute Nase, wenn auf einem Fensterbrett zwei Meter über ihr ein winziges Keksstückchen liegt, findet ganz sicher sie
es und bleibt demonstrativ darunter stehen und natürlich entgeht dieser Nase auch so schnell kein Wildgeruch...
Alaska hat eine große Passion, dabei ist sie in der Zusammenarbeit mit mir sehr führig, sie hält guten Kontakt und läßt sich
schon von Vielem abrufen und ich bin ganz begeistert, wie sehr sie sich an mir orientiert -
aber natürlich ist bei dieser Geschwindigkeit im Feld ab und an einfach kein Bremsen mehr möglich - da kann man nur noch staunend hinterher gucken...
und man sieht immer wieder diese gute Nase, sie kann toll vorstehen und sich anschleichen! Außerdem sekundiert sie - meist Hemingway - wunderschön,
aber nun ja, sie kann auch super losrasen und Vögel hetzen oder vielleicht ein Häschen, das macht sie mit großer Passion ... außerdem liebt sie Wasser jeder Art, sie schwimmt, springt
raus und rein, planscht und freut sich,
wann immer ich ihr die Gelegenheit zum Schwimmen gebe und wir an ein tieferes Gewässer fahren - und wenn nicht? Dann legt sie sich eben in eine Pfütze ... und zu Hause natürlich wieder aufs Sofa :-)
Treffe ich Vorbereitungen, mit den Hunden los gehen zu wollen,
ist sie immer völlig aus dem Häuschen und geradezu hibbelig, sie kann tatsächlich mit allen Vieren in die Luft springen wie ein kleiner Terrier...
während sie im Haus sonst sehr ruhig erscheint, sie
kuschelt gerne auf dem Sofa und noch lieber auf meinem Schoß - ist ja auch von der Größe her schon fast ein Schoßhund.
Aber draußen ist alles anders: Ein echter Flitzie, am liebsten nur am Rennen und das stundenlang bis die Zunge auf dem Fußboden schleift - und
sie zeigt ihren Willen zum Vollgas auch dann, wenn sie mal
an der Leine gehen muß,
indem sie sich waagrecht hineinlegt und eher röchelnd erstickt, als langsamer zu gehen -
nach üben üben und üben kann sie inzwischen einen
vorbildlichen Eindruck auch an der Leine hinterlassen, bis auf wenige plötzliche Ruck... Rückfälle ...
Von Anfang an liebte sie Bälle, Quietschies oder alles was irgendwie geworfen werden kann, sie bringt es begeistert
und schleppt jedem Besucher irgendein Spielzeug heran,
auch wenn man gar keines haben wollte bekommt man es freundlich auf den Schoß gelegt.
Diese Bringfreude habe ich natürlich gefördert, denn es ist ein super Anfang zum Apportieren und eine arbeitseifrige Hündin wie Alaska kann man so
ganz toll beschäftigen. Sie ist sehr gelehrig,
aber oft einfach noch zu übermütig und unkonzentriert, dennoch macht es
viel Freude mit ihr, weil sie bei allem immer voller Eifer dabei ist!
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